{"id":2762,"date":"2022-12-11T09:00:00","date_gmt":"2022-12-11T07:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/rrf-online.eu\/?p=2762"},"modified":"2023-06-27T10:33:33","modified_gmt":"2023-06-27T08:33:33","slug":"efa-future-workshop-in-leipzig-for-energy-efficiency-and-emission-reduction","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/rrf-online.eu\/en\/efa-future-workshop-in-leipzig-for-energy-efficiency-and-emission-reduction\/","title":{"rendered":"EFA \u2013 Future workshop in Leipzig for energy efficiency and emission reduction"},"content":{"rendered":"\n<p>Vom 17. bis 18. November 2022 lud die Europ\u00e4ische Feuerst\u00e4tten Arbeitsgemeinschaft (EFA) und das Deutsche Biomasseforschungszentrum (DBFZ) zum gemeinsamen Zukunftsworkshop in Leipzig ein, um die zwei zentralen Herausforderungen der Branche, Energieeffizienz und Emissionsminderung, anzugehen. Vertreten wurde die RRF durch Christian Droll als Mitglied des EFA-Vorstands. Weiter nahmen nicht nur Mitglieder der EFA, sondern auch Vertreter der Forschung verschiedener Hochschulen und Einrichtungen, Pr\u00fcfinstitute, Schornsteinfeger, Handwerksunternehmen, Verb\u00e4nde und das Umweltbundesamt teil. Das Ziel war es gemeinsam eine konkrete Strategie zu entwickeln, die die Ofenbranche mit den Produkten aus Industrie und Handwerk als festen Bestandteil in der Energiewende verankert.<\/p>\n\n<p>Vorbereitet wurden die Teilnehmer in zwei fachlich ausgezeichneten wissenschaftlichen Keynotes. Vinzent Egenolf von der Universit\u00e4t Kassel begann mit einer Informierung \u00fcber die Holznutzung und ihre Pfade sowohl national als auch global. Die wichtigste Erkenntnis aus seinem Beitrag ist, dass Deutschland noch sehr weit von einer Holzknappheit entfernt ist, aber in Zukunft trotzdem ein rationaler und deutlich reduzierter Einsatz von Holz dringend notwendig sein wird. Ebenfalls sind W\u00e4lder nicht automatisch CO<sub>2<\/sub>-Senken. Je nach \u00e4u\u00dferlichen Bedingungen und Lage k\u00f6nnen sowohl nicht-bewirtschaftete als auch bewirtschaftete W\u00e4lder zu unerw\u00fcnschten CO<sub>2<\/sub>-Quellen werden. Als Beispiel sind \u00e4quatornahe W\u00e4lder eher dazu in der Lage CO<sub>2<\/sub> bei hohen Temperaturen zu absorbieren, w\u00e4hrend W\u00e4lder in h\u00f6heren Breiten eher CO<sub>2<\/sub> abgeben bei erh\u00f6hter Temperatur. Demnach ist eine nachhaltige und kontrollierte wirtschaftliche Holznutzung f\u00fcr stoffliche und energetische Zwecke aus \u00f6kologischer Sicht notwendig.<\/p>\n\n<p>Prof. Dr. Heinz Kohler von der Hochschule Karlsruhe informierte in seinem Vortrag \u00fcber die Notwendigkeit der Emissionssenkung, als auch \u00fcber die gro\u00dfe Wirksamkeit von sensorgest\u00fctzten Verbrennungsluftregelungen. Umfangreiche Untersuchungen im Labor und Feld zeigten, dass bereits vorhandene und markreife Technologien in der Lage sind, Luftschadstoffe, wie Staub wesentlich zu senken. Herausfordernd wird es sein, eine wirksame Kombination und Preisgestaltung zu schaffen. Einig war man sich, dass eine gr\u00f6\u00dfere Marktdurchdringung gleichzeitig eine massive Senkung des Einkaufspreises der Komponenten bedeuten wird.<\/p>\n\n<p>In f\u00fcnf Gruppen wurde unter Moderation von Prof. Dr. Hartmann, DBFZ, und Dr. Johannes R. Gerstner, EFA sowie Christian Droll als Gruppenleiter, nach der Controlling-Methode des \u201eStrategy House\u201c das Thema Ofenzukunft weitergedacht. Mit dem Wissen und Resultate der drei vergangenen Zukunftsworkshops wurden nun konkrete Handlungsfelder zu denen \u201eEnergieeffizienz\u201c, \u201eEmissionsreduktion\u201c, \u201eOfenmehrwerte\u201c und \u201eInnovation\u201c geh\u00f6ren, identifiziert. Die dazu notwendigen Verantwortlichen wurden ausgemacht. Neben Industrie und Handwerk soll nun in Zukunft auch Verwaltung, Landes- und Bundesministerien sowie Verb\u00e4nde in die Pflicht genommen werden.<\/p>\n\n<p>Dr. Johannes Gerstner wies darauf hin, dass erst ein deutliches Signal der Politik dazu f\u00fchren wird, dass Unternehmen investieren k\u00f6nnen. Die Rechtssicherheit mache die Sache erst Interessant f\u00fcr Unternehmen sich finanziell auf neue Produkte einzulassen. Dazu forderte er das Umweltbundesamt dazu auf, sich klar zu Holz als fester Bestandteil der Energiewende zu bekennen und ihnen dabei keine Steine in den Weg zu legen. So k\u00f6nne in einem konstruktiven Miteinander die notwendigen Rahmenbedingungen f\u00fcr eine \u00f6kologische Zukunft geschaffen werden, die es braucht, damit die Industrie ihren gewillten Beitrag dazu leisten kann. Herr Professor Dr. Hartmann bekr\u00e4ftigte noch einmal gegen\u00fcber allen Workshop-Teilnehmern, dass die Technologien, um die Ziele zu erreichen, schon bereits vorhanden sind und es jetzt an der Zeit ist, diese auch zu nutzen. Unterst\u00fctzung, um diese Ziele zu erreichen haben alle bereits anwesenden Branchenvertreter versichert. Die Ergebnisse des Workshops werden nun sorgf\u00e4ltig ausgearbeitet und dokumentiert.<\/p>\n\n<p>Die n\u00e4chste EFA-Sitzung findet vom 27. bis 28. April 2023 in W\u00fcrzburg statt und wird \u00fcber den aktuellen Stand berichten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vom 17. bis 18. November 2022 lud die Europ\u00e4ische Feuerst\u00e4tten Arbeitsgemeinschaft (EFA) und das Deutsche Biomasseforschungszentrum (DBFZ) zum gemeinsamen Zukunftsworkshop in Leipzig ein, um die zwei zentralen Herausforderungen der Branche, Energieeffizienz und Emissionsminderung, anzugehen. 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